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Archiv für Juni, 2006

Laufen in der Gruppe

Juni 28, 2006 Von: Martin Kategorie: Laufen

Immer wieder witzig wenn man hört/liest wie es beim Laufen bei Lauftreffs zugeht. Ich selbst laufe bei den “Burgberg Runners” regelmäßigund auch hier gibt es immer wieder “Probleme”. Die Burgberg Runners waren ursrünglich auch eine “0 auf 42″ Truppe und haben auch heute noch vor allem den Marathon Lauf im Fokus. Normalerweise trainieren wir Mittwochs und Sonntags.

Mittwochs ist dabei eigentlich ein Lauftreff für jedermann. Wir laufen in moderatem Tempo Strecken zwischen 10 und 20 km. Mittlerweile ist aber der Lauftreff sukzessive am “Sterben”. Immer weniger Läufer finden sich mittwochs ein. Warum? Ist Laufen schon wieder out und nur noch Nordic Walking in? Ist der Lauftreff zu wenig bekannt? Ist die Anforderung an die “Normal-” und “Einstiegs-” Läufer zu hoch?!

Die Probleme sind vielschichtig. Sicher, für die meisten Läufer ist das Tempo entweder zu schnell/zu langsam oder/und die Strecken sind zu lang/zu kurz. Bei den Läufen wartet man auf die Langsameren nicht, läuft vorne einfach ohne Rücksicht auf die hinteren Läufer etc. Wenn man bedenkt, dass es sich um einen spaßvollen Ausgleich des Alltagsstresses handelt kommt man ins grübeln.

dabei könnte es so einfach sein: Mittwochs langsam Laufen! Eigentlich kein Problem. Auch für die schnelleren Läufer – oder? Ich selbst gehöre zu den schnelleren Läufern der Gruppe und habe mir daher auch mit anderen Gedanken gemacht, wie man das Laufen in der Gruppe diszipliniert. Obwohl auch ich gerne mal schneller vorneweg rase…

Hilfreich ist es dazu möglichst viele Läufer zu haben. Je mehr Läufer man hat, desto einfach fällt es Gruppen zusammen zu stellen, die miteinander Laufen können. Es wird dann zwar immer noch Leistungsunterschiede geben, aber je mehr Leute es gibt desto mehr Gruppen kann man zusammenstellen. Über nen Bericht in der Lokalpresse sollten wir nochmals den Lauftreff direkt bewerben – auch nochmal ne Aktion “Vorbereitung auf Marathon X” starten und dann mal sehen wie die Resonanz ist! Sollte die Resonanz gegen Null gehen, wird auch der eigentliche Lauftreff aussterben – denke zumindest ich. Erste Anzeichen gibt es ja schon jetzt.

Bei den Burgberg Runners treffen sich die langsameren Läufer teilweise nicht mehr Mittwochs sondern gehen getrennte Wege. Dadurch ist es fast unmöglich Laufeinsteiger langsam zu integrieren, da sie sofort bei den schnelleren Läufern mitlaufen müßten…

Sollten dennoch Laufeinsteiger künftig mitlaufen wollen müßte das dann in Einzelbetreuung erfolgen. Zukunftsorientiert? Eher nicht. Lösbar? Klar, die langsameren Läufer sollten weiterhin mittwochs zum Treffpunkt kommen und Neueinsteiger integrieren. Am Monatlichen Stammtisch werden wir das nochmals thematisieren.

Was aber ist mit den Problemchen während dem Lauf? Eine Kommunikation im Vorfeld wie weit und wie schnell man läuft kann meist nur einen Rahmen vorgeben, hier ist also vor allem Rücksicht auf die Schwächeren gefordert. Um die Läufe zeitlich auszudehnen ist es durchaus möglich noch ne Schleife hinzuhängen, nachdem die “Schwächeren” wieder am Parkplatz abgeliefert wurden. Klar ist aber, dass damit der Fokus bei den Mittwochsläufen im Miteinander und nicht im leistungsorientierten Laufen liegt. Ich denke für mich ist das auch Ok.

Was für mich allerdings immer mehr zum Ärgernis wird, sind die sonntäglichen Läufe. Hier wird man doch immer wieder dem Tempodiktat eines einzelnen Läufers unterworfen, für den lange Läufe immer langsamer als 6 Minuten den Kilometer sein sollten – nur kein Stress…. Letzten Sonntag haben urplötzlich 2 Läufer entschieden sich das nicht mehr gefallen zu lassen – ohne Abstimmung – ohne Rücksprache nahmen sich die 2 Nasen heraus 3 Ihrer Mitläufer einfach abzuhängen und liefen “rücksichtslos” ihren Stiefel ohne die anderen herunter. Ist so etwas OK? Ist das akzeptabel? ich denke ja, denn man lies nicht einen einzelnen Läufer alleine im Wald zurück, sondern den “Großteil” – der Lauf war befreiend… Ich denke (da ich zu den 2 Revoluzzern gehörte), dass das in Zukunft der Standard für die Sonntagsläufe sein wird. Klar sollten lange Läufe eher langsamer gemacht werden, aber man kann es auch übertreiben. Meine Forderung: “Nieder mit dem Schlurfschritt – pro Laufen – contra Jogging!” Es kann aber auch sein, dass das auch das Ende der Sonntagsläufe in der Gruppe eingeleitet hat. Wir werden sehen – wär Schade drum.

Zielzeit unter 3:45

Juni 19, 2006 Von: Martin Kategorie: Laufen, Trainingsplanung

Nach meinem Marathon in Frankfurt mit 4:05 h wollte ich neue
Herausforderungen angehen. Ziel sollte es sein die 3:45 h zu knacken.

Über den Winter trainierte ich 2-3 mal die Woche lahme Läufe durch die
Pampa bzw. Mittwoch abends machte ich immer Laufschule auf der Bahn. War
mal was ganz Neues und brachte für mich auch neue Impulse. Im Februar
machte ich dann ne Leistungsanalyse (Spiroergometrie) und lies mir
“berechnen” was in diesem Jahr für Marathon noch realisitisch wäre: 3:50
h und für Halbmarathon wars irgendwas jenseits der 1:40 h.
Enttäuschend… – aber nachdem der Frühling spät startete machte ich mir
einen Trainingsplan (davon aber zu einer anderen Zeit mehr!) mit 4-5 mal
Training die Woche. Ich variierte schnellere Einheiten mit Bergläufen…
- legte bei Läufen in der Gruppe ab und zu einen ordentlichen Endspurt
hin und lief Sonntag um Sonntag zwischen 2-3 Stunden.

Mein erster Halbmarathon als Zwischentest im Frühjahr brachte mir eine
1:38:50 h – ha schneller als jenseits der 1:40 h. Jetzt war die
Motivation da -ü ber den Sommer machte ich 2 Halbmarathons mit je
1:31:xx h und im Oktober, nach einer intensiven Vorbereitung sollte die
3:30 h Grenze unterlaufen werden. Im Lauf selbst hatte ich leider
Magenprobleme – musste austreten und kam dann, nach zwischenzeitlichem
3:20 h Kurs, etwas gequält mit 3:29:57 h ins Ziel!
Wie ich mir meinen Trainingsplan zusammen gebastelt habe und wie ich mein neues Zeitziel “unter 3:20 h” anging:
Fortsetzung folgt…

Zielzeit unter 4 Stunden

Juni 15, 2006 Von: Martin Kategorie: Laufen, Trainingsplanung

Nach einem halben Jahr Training und ner Halbmarathonzeit von 1:48:50 war die “magische” 4 Stundengrenze mein erstes wirkliches Zeitziel. Am 31.10.2004, einen Tag nach Gladbachs glorreichem 2:0� Heimsieg gegen den FC Bayern München, wollte ich mir meinen Traum “Marathon unter 4 Stunden” erfüllen.

In der Vorbereitung trainierte ich nach dem “unter 3:30 h” Plan von Dieter Baumann, mit 5 Trainingstagen in der Woche. Wirkliches Tempotraining und Intervalltraining machte ich aber kaum, da mein Puls immer ziemlich schnell hochschnellte und ich daher vor allem viel Wert auf die Grundlagenausdauer legte. Mit den Burgberg Runners trainierte ich Mittwochs und teilweise aus Sonntags. Sich in der Gruppe auf einen Marathon vorzubereiten macht tierisch Spaß und hilft einem auch leichter über Motivationstiefs hinweg.

In Frankfurt lief ich auch mit einer meiner Trainingspartnerinnen der Burgberg Runners (Verena Kett) zusammen den Großteil der Strecke. Leider ging mir bei Kilometer 30 langsam der “Saft” aus und ab KM 35 wurde es einfach nur hart hart hart… Verena lief in 3:52 h in Ziel. Leider schaffte ich damals nicht die erhofften 4 Stunden sondern finishte in 4:05. Irgendwie war das Anfangstempo für mich ein paar Sekunden zu schnell und das büßte ich gegen Ende knüppelhart. Ätzend war der Start – es ging damals total zähflüssig los und auf den ersten 3 Kilometeren lief nicht viel. Danach hab ich etwas zu schnell versucht die verlorene Zeit wieder gutzumachen – was natürlich schwachsinnig war. Anyway – ich hatte fast die Zielzeit� erreicht und der Zieleinlauf war einfach nur genial!� Während meine Frau hoffte, dass ich damit das Thema Marathonlauf abgehakt habe, ging es danach für mich erst richtig los. Immerhin hatte ich� fast 10 kg in einem halben Jahr abtrainiert und fühlte mich großartig. Für mich ist Marathon� – ein genialer Sport.�

Ach ja, die neue Zielzeit stand auch fest: “unter 3:45 h” sollten es schon sein. Ein Jahr später – in München – sollte das dann realisiert werden. Fortsetzung folgt…

jetzt gehts los

Juni 14, 2006 Von: Martin Kategorie: Allgemein

Willkommen auf der ersten offiziellen Seite von Kaputniks “Zielzeiten” Weblog. Wenn ich mich in Wordpress etwas eingearbeitet habe, werde ich die Darstellung etwas “verschönern” und aktiv pflegen.

Mein erster Eindruck von Wordpress ist auf alle Fälle sehr positiv!