Es ist nicht immer einfach…
Früh morgends aufstehen und dann mit dem Hund raus… – Frühstück und los gehts im Job – es sei denn eines meiner Kinder hat dieses oder jenes Problem, dann gibts auch schonmal ne Unterbrechung. Nach Feierabend, heisst es dann den Wünsche und Anforderungen der Familie gerecht zu werden und falls mögliich auch noch ne Runde Sport zu machen.
Der Terminplan mit Fußball, Leichtathletik, Reiten, Klettern und Musikschule bei 4 Kindern ist praktisch zum Bersten voll und wenn dann Kind Nummer 5 das Zweitauto dauerhaft in Beschlag nimmt, ist es logistisch schon die ein oder andere Herausforderung, das alles zu meistern. Weil man aber nicht so schon genug Termine hat, ist man ja auch so “bescheuert” und ist Elternvertreter in der Schule, macht bei kirchlichen Aktivitäten mit, hat ein Amt im Sportverein und so weiter und am Ende des Schuljahres kommen dann die Schulabschlussfeiern, Abifeiern etc. auch noch dazu.
Und was ist das Ende vom Lied?
Man läuft zu “toten Zeiten” wie letzten Sonntag mittags um 16:00 Uhr oder wie gestern nach dem Schulabschlussfest und dem Taxidienst für die Leichtathleten um 19:45 mit Zielrichtung langer/längerer Lauf und improvisiert eben… sei es was die Zeit, den Ort oder auch die Zielrichtung des Laufs angeht.
Schön, gestern gings nicht bei 34 Grad auf die Strecke sondern nur bei 29 Grad und es kühlte dann auch bis Ende des Laufs um 21:55 Uhr auf 20 Grad ab von daher war die Temperatur zum Laufen OK.
Die Geschichte des Laufs ist schnell erzählt. 21 km mit 8 Minuten Unterbrechung nach dem Bezwingen des Burgbergs. Aussicht und Sonnenuntergang genießen” und Wassertanken machten die Pause erforderlich. Ich lief locker und konnte den Lauf einfach nur entspannt abspulen.
Eigentlich war das ja die ideale Zeit zum Laufen… – irgendwie – wobei ein langer Lauf unweigerlich ins Dunkel führen würde und das ist leider immer noch nicht so meins…
Seis drum. Ich komme gaaanz langsam wieder in Form – und der Spaß ist auch zurück. Vielleicht liegts tatächlich auch daran, dass ich wieder feste Ziele habe und merke dass ich mich mit Konstanz im Training und mit Disziplin beim Essen auch merklich leichter tue und meinen Zielen wieder Schritt für Schritt näher komme.
Aber wie es auch ist – ich bin wieder da – und ich laufe wieder regelmäßig und das ist doch schonmal was
Doppeleintrag wieder entfernt…

Juli 19th, 2010 um 12:04
Hi Martin,
wieso schreibst du deinen Bericht denn direkt doppelt?
Ja, der Alltag, seine Verpflichtungen und das Laufen – das ist nicht immer einfach, alles unter einen Hut zu bekommen.
Ich versuch auch immer zu “toten Zeiten” (wie du das nennst) zu laufen –
es also möglichst “familienfreundlich” zu gestalten. Das ist bei mir noch leicht, weil unsere beiden Jungs noch recht klein und somit abends früh im Bett sind. Dann geh ich laufen, wenn die schon schlafen oder so.
Wie heißt das noch so schön:
Wer etwas wirklich will, findet Wege – Wer etwas nicht will, findet Gründe
Gruß
Carsten
Juli 20th, 2010 um 12:01
Hallo Carsten,
das mit dem Doppeleintrag hat mich etwas verwirrt – hab es aber zwischenzeitlich kontrolliert…
Dein Zitat ist sehr treffend – absolut. Wir Väter sind irgendwie auch Familienmanager bzw. eigentlich neudeutsch Eventmanager… – zur Bespaßung der Kinder und des Umfelds
und damit wir nicht völlig auf der Strecke bleiben, bleibt uns die Reanimation der toten Zeiten
Gruß
Martin