Und was kommt jetzt?
Heute bin ich seit meinem Bahnmissgeschick zum ersten Mal wieder ganz vorsichtig gelaufen. Ich habe mein Sprunggelenk dick getaped und mit noch geschwollen Knöchel ging es los. Mit Bedacht wählte ich heute meinem stabilsten Laufschuh “Asics Eagle Trail” aus um zwar langsam aber eben gestützt meine 10er Runde vorsichtig zu schaffen.
Na ja, der erste Kilometer war nicht gerade “lustig” und gezogen von meinem Husky auch nicht ganz ungefährlich, denn unter einer hauchdünnen Schneeschicht war hier und da eine spiegelglatte Eisschicht. Völlig aus heiterem Himmel bin ich anfangs plötzlich gerutscht und fast gestürzt. Irre diese Bodenverhältnisse. Im Grünstreifen zu laufen war auch nicht so witzig, da der Boden total gefroren und uneben war und das meinem Knöchel nicht sonderlich schmeckte. Trotzdem bin ich langsam weitergelaufen und bis auf zwei sehr kritische Stellen, wo ich einfach von meinem Husky wie ein Schlitten übers Eis gezogen wurde, lief es ganz ordentlich. Ohne Sturz kam ich halbwegs locker über die 10 Kilomter.
Es läuft also wieder, wenn auch nicht wie geplant mit langem Lauf bzw. etwas zügiger. Aber ich bin wieder gelaufen und das sollte erstmal zählen. Mal sehen ob ich kommende Woche weiter belasten kann und ich tatsächlich ohne größere Verletzung davon gekommen bin.

Februar 2nd, 2009 um 06:43
Ich drücke Dir die Daumen das alles in Ordnung ist.
Das dann natürlich noch so ein Wetter hinzukommt ist doch eigentlich klar! Wenn man sonst keine Probleme hat.
Halt die Ohren steif und pass auf Dich auf. Du hast noch viel vor.
Februar 2nd, 2009 um 09:08
Siehr doch schon wieder ganz gut aus – wenn Du nahezu locker die 10 Kilometer laufen kannst, glaube ich nicht, dass da noch eine ernsthafte Verletzung kommen wird…
Und die Kombination “Eis + etwas Schnee darüber + Rumschliddern” kommt mir ziemlich bekannt vor, genauso war es gestern auch bei uns. Kam insbesondere bei Gefällstrecken echt gut
Februar 2nd, 2009 um 09:55
Dann wollen wir hoffen, dass es so bleibt. Solange du deine Läufe sehr vorsichtig lässt, bevor da alles wieder in Ordnung ist, sollte das auch klappen
Februar 2nd, 2009 um 16:10
Lieber Martin,
ich finde es nicht gut, wenn du mit noch geschwollenem Knöchel voll zu getapt laufen gehst und glaube auch nicht, dass das besonders nützlich ist für deinen Fuß, aber da es sich in diesem Fall wieder mal um einen Mann handelt, der alt genug sein sollte und sein Läufer-Schicksal in eigener Hand hält, weiß ich, dass Reden bzw. in diesem Fall Klug-Schreiben nicht besonders gefragt ist.
Trotzdem wünsche ich dir von Herzen gute Besserung, wenngleich ich Zweifel hege !
Februar 3rd, 2009 um 13:25
wünsche dir auch gute besserung , trotzdem sollte man verletzungen ,egal wie gering sie einem erscheinen nicht spaßen.
besser paar tage länger pausieren als später wochen oder monate mit beschwerden zu kämpfen.
aber trotzdem alles gute und das du schnell wieder richtig auf die beine kommst
Februar 4th, 2009 um 08:38
Erstmal ein allgemeines Statement:
Mein Knöchels schwillt ab. Trotz mittlerweile zweier Laufeinheiten. Durch das Tape hat der Fuß Stabilität und die Gefahr einer weiteren Verletzung ist aus meiner Sicht damit weitestgehend minimiert. Als Fußballer hatte ich immer wieder mit Dehnungen, Prellungen und diversen Wehwehchen zu kämpfen und konnte auch damals eigentlich ganz gut einschätzen, ob ich trainieren kann oder nicht. So war es für mich schon immer ein absolutes Tabu, bei Fieber zu trainieren und auch bei Leisten und Muskelproblemen war ich meist sehr vorsichtig..
Ein gesunder Körper, der im Falle des Falles auch mal pausiert, ist absolut einem kurzfristig leistungsfähigen Körper, der bei Verletzung rücksichtslos ausgebeutet wird, vorzuziehen, da nur so auf Dauer wirkliche Leistung möglich ist. Durch meine Kniegeschichte weiß ich, wie beschissen es ist, wenn die Medizin, für einen 2. Klasse Patienten scheinbar keine Lösung mehr weiß und man seinen eigentlichen Sport nicht mehr ausüben kann…
Trotz allem weiß ich natürlich, dass in meinem Blog im Moment ggf. der Eindruck entsteht, hier betreibt einer seinen Sport rücksichtslos um ein selbst ggf. auch völlig zu hoch gestecktes Ziel zu erreichen. Die Tage vergehen Richtung Hamburg und ich ziehe mein Ding durch komme da was wolle. Aus meiner Sicht kann ich dazu nur sagen: Dies ist sicher nicht der Fall. Schon bei meinem ersten “Angriff” auf Hamburg hatte ich ehrgeizige Ziele und musste dann aufgrund meiner Knieproblematik den Marathon leider trotz Anmeldung verstreichen lassen. jetzt bein ich ein paar Jahre älter und ich denke ich kann meine Situation persönlich ganz gut einschätzen. ich habe durch das Laufen meinen Körper viel bewußter wahrgenommen. Chcke vor und während des Laufs ständig meine mir bekannten kritischen Parameter und passe ggf. mein Lauftempo und die Laufstrecke unabhängig einer Trainingsplanvorgabe auch an, wenn es einfach nicht passt.
Trotz allem ist man natürlich nicht fehrlerfrei und so, wie es auch einem studierten und erfahrenen Arzt passieren kann, eine Fehldiagnose zu machen, so kann es natürlich im ungünstigen Fall auch mal sein, dass man die Signale seines Körpers, den Schmerz und die Leistungsfähigkeit falsch einschätzt. Dieses Restrisiko bleibt. Sollte mein Fuß nach Belastung wieder anschwellen, sollte mein Fuß nächste Woche Mittwoch, als 14 Tage nach dem Desaster, nicht wieder problemlos schmerzfrei funktionieren, ist ein Arztbesuch unumgänglich. Das Risiko durch mein Training irreparable Schäden zu verursachen kann rein vom Gefühl beim Laufen eher ausgeschlossen werden. Das Risiko durch mein Verhalten Hamburg völlig unmöglich werden zu lassen, wenn doch ein operativer Eingriff oder absolute Ruhe gelten, ist dadurch aber nicht größer, als wenn ich gleich zum Arzt gegangen wäre, und da meine Erfahrungen mit Ärzten eh nicht ungetrübt gut waren, denke ich, dass ich im Moment nicht soviel falsch mache.
Also – eine Woche noch, dann weiß ich mehr… – bis dahin laufe ich wie es eben geht!
Februar 4th, 2009 um 08:39
ob es dann wirklich schlau war, wird sich zeigen
Februar 4th, 2009 um 08:41
Hallo Gerd,
ja, das mit dem Wetter, bzw. besser gesagt mit den Bodenverhältnissen, ist natürlich so nötig wie sonst noch was … – aber machen wir das Beste draus
Danke – ich pass schon auf!
Februar 4th, 2009 um 08:43
Hallo Lars,
– da rutscht man praktisch von alleine runter oder auf die Fresse
ja, ich glaube das mit einer größeren Verletzung auch nicht und daher laufe ich auch wieder – Gefällstrecken “Nordseite” – ja, das “liebe ich”
Februar 4th, 2009 um 08:44
Hallo Hannes,
ich glaube ich schreibe erst Mal lieber nicht, was ich gerade so trainiere
Februar 4th, 2009 um 08:46
Hallo Margitta,
mahnende Worte zum Nachdenken – glaub mir, ich mach mir Gedanken und nein, das mit dem Klug-schreiben – oder reden siehst du nicht ganz richtig.
Die Zweifel schmerzen zwar etwas, die guten Wünsche dagegen sind mehr als Linderung
Schaun wir mal, was die nächste Woche bringt…
Februar 4th, 2009 um 08:48
Hallo runningdad,
vom Prinzip hast du absolut Recht! Man muss auf die Signale des Körpers achten und nicht ständig auf “Autopilot” schalten….
danke für die guten Wünsche, ich bin im Moment durchaus sehr optimistisch…
Februar 4th, 2009 um 09:02
Na, das liest sich sehr, sehr positiv,und ich wünsche dir, dass alles gut gehen wird !
Februar 9th, 2009 um 20:30
Hei Martin, ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung. Mit den momentanen Bodenverhältnissen kann ich genauso wenig anfangen wie Du. Kopf hoch, alles wird gut….