So 24.08. Langer Lauf 31’000m@5:22/km
Ich nehms vorweg – es lief nicht gut… – der Magen machte mir einen Strich durch die Rechnung und schon nach 3km hatte ich Durchfall und noch 28 km vor mir.
Die positiven Dinge dieses Laufs:
- Das Knie immer noch getaped, hielt perfekt – ich bin wirklich begeistert.
- Mein Sohn Yannick hat mich wieder auf dem Rad begleitet und war heute von Anfang an motiviert bei der Sache. von ihm sind auch die Bilder.
- Das Wetter war herrlich und die Strecke war auch sehr schön (zwischen Kilometer 16 – 20 schön im Jagsttal)
- 22 km konnte ich ganz ordentlich Laufen
Die negativen Dinge will ich gar nicht aufzählen. Ab Kilometer 22 war es aus mit locker Laufen und es war nur noch ein Kampf.
Nach dem Lauf hatte ich dann nochmal tierisch Durchfall … – dann ging es aber und ich ging mit Yannick zur Belohnung noch in die Sauna. Vielleicht auch nicht gerade das Beste wenn man eh schon geschwächt ist, aber komischerweise konnte ich herrlich entspannen und danach ging es mir soweit wieder ganz gut.
Langsam habe ich Zweifel an meinem Marathonlauf im September, wirklich viele gut gelaufene lange Läufe kann ich bisher nicht nachweisen….
Aber, der nächste lange Lauf kommt bestimmt…. und dann läuft es auch wieder…
Nochmal was zum Tape. Auch auf dem langen Lauf hielt das Teil problemos und mein Knie hielt auch – so kann es weitergehen. Ich kann das Tapen mit Kinesio Tape auf alle Fälle absolut empfehlen!

August 25th, 2008 um 13:56
Schon wieder so schnell unterwegs? Meine Zielzeiten sind denen des Headers sehr ähnlich – meine 31 km bin ich gestern in 6:08/km gelaufen, und laut Trainingsplan muss ich langsamer als 5:42/km sein …
Wie du beim Kommentar zu “Statt Trainingsfrei …” sagst, ab und zu sicher gut, aber immer so schnell?
August 25th, 2008 um 14:33
Ich weiß es auch nicht ob das wirklich taugt
Ne ernsthaft, das Tempo ist hoch, aber eigentlich auch relativ locker machbar. Nur wenn man körperlich angeschlagen ist, dann sollte man vielleicht wirklich etwas schlauer sein…
Es ist aber natürlich eine Philosophiefrage. Die einen sagen gaaaanz langsam und die anderen sagen, dass man auch mal in die Nähe der Marathongeschwindigkleit durch Endbeschläunigung kommen sollte. Dann gibt es die Philosophie generell auch die langen Läufe schneller zu laufen usw…
Vom Stress sind die langen Läufe die man schneller zurücklegt teilweise schon sehr fordernd. Trotzdem, im Marathon läuft man dann nochmal ne Minute schneller, das ist schon nochmal ne Riesensteigerung!
Ich hab jetzt am Sonntag nochmal einen langen Lauf und die Woche drauf meinen Testwettkampf im Halbmarathon. Geht der in die Hosen, werde ich wohl einen lockeren Herbst vor mir haben und über den Winter mit solider Grundlagenausdauer den Grundstein legen für das Frühjahr.
Geht mein Halbmarathon Richtung 1:30 werde ich das Programm bis Mitte Oktiber durchziehen…
Für das nächste Jahr spiele ich mit dem Gedanken mal ein ganzes Jahr Auszeit von langen Läufen zu nehmen und nur Richtung 10 km zu gehen um endlich etwas schneller zu werden. Da bin ich noch etwas hin- und hergerissen.
August 25th, 2008 um 15:00
Naja, klar, es kommt ja immer darauf an, was man gerade vor hat. Da weiß ich bei dir nicht sehr viel … aber scheinbar ist kein Marathon in Planung (oder bei gutem HM doch im Oktober?)
Für das kommende Jahr nehme ich mir auch vor, auf die kürzeren Distanzen zu trainieren, wie es für das junge Alter empfohlen wird … mal sehen, ob ich mich dann daran halten kann.
August 25th, 2008 um 15:14
Doch doch- 2 Marathons stehen an – einer Ende September und einer Mitte Oktober. Ende September seh ich je nach Vorbereitungsstand als etwas schnelleren etwas längeren langen Lauf und im Oktober dann geb ich alles
Ja, ich weiß, das hört sich auch nicht sonderlich clever an, hab ich aber die letzten beiden Jahre schon so gemacht. Ganz extrem war dabei letztes Jahr. Da lag zwischen Halbmarathon und Marathon nur eine Woche und der Halbmarathon war eine Katastrophe. Den Marathon bin ich dann als “langer Lauf” in 3:49 h gelaufen, was für meine damalige Trainingsleistung und Form echt gut war. Beim Marathon im Oktober wurde es dann nach mäßger Vorbereitung noch ne 3:34 h da war ich sehr zufrieden.