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Mo 18.08 statt Trainingsfrei 27’000m@5,22/km

August 18, 2008 Von: Martin Kategorie: Laufen, Trainingstagebuch

…. und es war sooooooooooooo hart… – am Ende war ich einfach nur am Ende.

Begleitet wurde ich heute von meinem Sohn Yannick(12) auf dem Rad. Aber das war 35 min keine Freude. Jammer “sooo weit” jammer “soviele Berge” jammer jammer jammer…

Komisch dann nach 35 min wurde es plötzlich still und dann gab es Unterhaltung pur. Nachdem ich Anfangs am Rande der Verzweiflung war, da meine Durchschnittsgeschwindigkeit sukzessive sank, wurde es ein munteres Läufchen mit Abwechslung bei herrlichem Sonnenschein und nur relativ wenig Wind.

Nach 1 h habe ich 11.2 km hinter mich gebracht und war guter Dinge wieder zu den Langläufern zu zählen… Nach 1h 50 Minuten war mir aber klar, dass ich noch lange nicht wieder ein lockerer Langläufer bin.

Die letzten Kilometer waren dann einfach die Hölle – mein Schnitt von 5:15/km sank sukzessive auf 5:18/km und neben Durst war ich einfach total am Arsch.

Yannick fuhr locker mit dem Fahrrad voraus… – ich dagegen :-( (

Das Ende vom Lied 26,5 km und um die Erfahrung reicher, dass ich lieber etwas langsamer bei meinen langen Läufen laufen sollte…

Logbuch:
Strecke: 26,5 km Unterspeltach, Burgberg, Ölhaus, Rossfeld, Parc Vital, Onolzheim
Durchschnittspuls: ?
Wetter: warm – sonnig wenig Wind!
Allgemeinbefinden: am Ende war ich total am Ende

Tags: am Ende, die Hölle, langer Lauf

7 Antworten to “ Mo 18.08 statt Trainingsfrei 27’000m@5,22/km ”

  1. Gravatar von LocalZero # 1 LocalZero Schreibt:
    August 18th, 2008 um 22:44

    Hauptsache, Du hast den langen Lauf durchgebracht – alles andere zählt bei diesem Wetter doch nicht wirklich. Ich denke auch, dass das alles viel leichter wird, sobald die Witterung wieder etwas kühler ist. Also im Herbst :-)

    Schöne Grüße
    Lars

  2. Gravatar von ultraistgut # 2 ultraistgut Schreibt:
    August 19th, 2008 um 07:27

    Ich meinte, irgendwo gelesen zu haben, dass MANN versuchen wolle, das Laufen auch mal zu genießen und

    ” lieber etwas langsamer bei meinen langen Läufen laufen sollte “.

    Und MANN würde feststellen, dass er es richtig getan hat, wäre nicht total am Ende und könnte sogar den Lauf genießen.

    Geht es wieder :?:

    P.S. Unterspeltach, Burgberg, Ölhaus, Rossfeld, Parc Vital, Onolzheim – wo ist denn das ?

  3. Gravatar von Martin # 3 Martin Schreibt:
    August 20th, 2008 um 10:20

    Ja, MANN sollte aus der Vergangenheit lernen. Aber MANN ist ja sooo clever und weiß es besser…

    Und MANN hat ja die Gelegenheit es beim nächsten Mal besser zu machen. Nur glauben tut MANN es natürlich erst dann, wenn es mal wieder in die Hose gegangen ist – und selbst dann ist MANN ja gerne beratungsresistent ;-)

    Den Lauf selbst hab ich ja genossen, nur den Schluss nicht ;-)

    @ultraistgut: Es geht wieder … – natürlich – MANN darf sich nicht zu lange am Muskelkater weiden ;-)
    Wo meine Laufstrecke liegt? in Hohenlohe – Nähe Autobahnkreuz A6/A7 (Feuchtwangen)
    Muss mal ein paar Bilder aus GoogleMaps von meiner Laufstrecken verlinken…

    @LocalZero Lars: sollte ich beim nächsten Mal wieder an der Witterung (höhö) und nicht am Tempo scheitern, freue ich mich auch auf den kühleren Herbst (dass mir Hitze eigentlich gar nicht soviel ausmacht und es vielleicht doch am Tempo lag verschweige ich jetzt natürlich lieber…).

  4. Gravatar von dieErleberin # 4 dieErleberin Schreibt:
    August 20th, 2008 um 14:06

    Von 5:15 auf 5:18 Min/Km von “absacken” zu sprechen, finde ich ehrlich gesagt ein bisschen überdramatisiert. Und ja, MANN hätte womöglich sogar einen größeren/gezielteren Trainingseffekt, wenn MANN die langen Läufe insgesamt in langsamerem Tempo absolvieren würde. Sage ich mir (FRAU) aber auch jedes Mal…

  5. Gravatar von Martin # 5 Martin Schreibt:
    August 20th, 2008 um 14:39

    @die Erleberin:
    Es ist schon ein größerer Unterschied, da die Durchschnittsgeschwindigkeit über den gesamten Lauf gemeint ist… und ich somit am Schluss natürlich nicht nur 3 Sekunden pro dann gelaufenem Kilometer langsamer war…
    Ohne es jetzt konkret nachrechnen zu wollen, gehe ich von fast 30 Sekunden langsamer für die letzten beiden Kilometer aus.

    Bezüglich Trainingseffekt ist es grundsätzlich sicher nicht schlecht auch in einem längeren Lauf ab und zu etwas zügiger zu sein. Aber wenn man eben überzieht ist es ein Eigentor, dank verlängerter Regeneration.

    Was mich jetzt aber beruhigt ist, dass FRAU dieselben “Pobleme” haben kann ;-)
    Danke für deinen Eintrag
    Martin

  6. Gravatar von Gerd # 6 Gerd Schreibt:
    August 21st, 2008 um 19:45

    das mit dem “absacken” find ich auch den Hammer.
    Ich laufe meine langen Läufe mit einem Schnitt von 6:30 (28km) bis 6:40 (32km). Und selbst mit dem Tempo tut es manchmal zum Ende hin weh.
    Probier es mal ein wenig langsamer und genieße den Lauf. Du musst ja nicht so schneckenhaft laufen wie ich. Nur so ein bisschen langsamer. Macht echt Spaß.
    Ich nehme sogar meinen Foto mit und mache ein paar Bilder unterwegs. Das einzige was ich für meine langen Läufe brauche ist Zeit. Viel Zeit.

  7. Gravatar von Martin # 7 Martin Schreibt:
    August 21st, 2008 um 20:22

    @Gerd
    Gestern war ich deutlich langsamer und es hat natürlich Spaß gemacht am Schluss auch noch Reserven gehabt zu haben. Mir macht es aber auch Spaß, wenn der Lauf fordernd und hart war und ich habe es geschafft.

    Der Montagslauf ist jetzt abgehakt Hatte schon wieder zwei Erfolgserlebnisse bei meinen letzten beiden Läufen.

    Hab heute auch Fotos gemacht als ich (m)eine Anfängerin mit meinem jüngsten Sohn – bald 8 – beim Lauf über 3 km begleitet habe…

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