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	<title>Kommentare zu: Über Nahrungsergänzungsmittel zum Doping?</title>
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	<description>Ziele wandeln sich durch Zeiten</description>
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		<title>Von: dieErleberin</title>
		<link>http://www.zielzeiten.de/archives/213/comment-page-1#comment-328</link>
		<dc:creator>dieErleberin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 12:18:55 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Martin,

sehr interessantes Statement, das du da abgibst. Ich bin auch der Meinung, dass das, was die Lokalpresse da von sich gibt, nichts weiter ist als ein gefundenes Fressen im Olympia-gehypten Sommerloch. Will heißen: Wenn Leute, die extre gute Leistungen bringen, extrem viel dopen, müssen die, die etwas Leistung bringen, etwas dopen.

Persönlich finde ich diese Schlussfolgerung an den Haaren herbeigezogen. Das gilt, zumal &quot;Doping&quot; nicht an der begangenen Handlung festgemacht werden kann, sondern an dem Zweck, zu dem diese Handlung betrieben wird. Beispiel: Nimmt ein ältlicher Stadtlauf-Teilnehmer ein Herz-Medikament, weil er herzkrank ist, dient das seiner Gesunderhaltung und/oder Lebensqualität, und es gibt keinen vernünftigen Grund, ihm den Sport, die Medikamenteneinnahme oder gar beides zu verbieten. Tut ein kerngesunder Jungspund bei einem wichtigen Wettbewerb dasselbe, erscheint die ganze Handlung &quot;Einnahme von Medikament x&quot; natürlich in einem ganz anderen Licht.

Daher ist für mich Doping auch ein Problem von Sportlern auf einem Niveau, auf dem es &quot;um was geht&quot;. Wenn jemand 45 Stunden pro Woche arbeitet, Familie, Hund und andere Hobbies hat und dann mal &#039;ne Magnesiumtablette oder Vitamin C einschmeißt, weil er nunmal keinen Sternekoch vom (z.B.) Fußball-Verband gestellt kriegt, so ist das in meinen Augen nicht verwerflich - und auch kein erster Schritt dorthin.

Und ganz davon abgesehen halte ich Doper für arme Würstchen, die mangels anderer Optionen ihr Glück im Sport suchen müssen - und häufig weder den Verstand noch das Format haben, an der richtigen Stelle &quot;Stopp&quot; zu sagen.

Ach ja, ich nehme übrigens auch ein paar Brausetabletten pro Woche (aus dem Supermarkt oder der Drogerie), wobei es mir trotz aller vermeintlich positiven Effekte sichtlich schwer fällt, die vorgeschlagene Dosis regelmäßig zu erreichen. *schulterzuck*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Martin,</p>
<p>sehr interessantes Statement, das du da abgibst. Ich bin auch der Meinung, dass das, was die Lokalpresse da von sich gibt, nichts weiter ist als ein gefundenes Fressen im Olympia-gehypten Sommerloch. Will heißen: Wenn Leute, die extre gute Leistungen bringen, extrem viel dopen, müssen die, die etwas Leistung bringen, etwas dopen.</p>
<p>Persönlich finde ich diese Schlussfolgerung an den Haaren herbeigezogen. Das gilt, zumal &#8220;Doping&#8221; nicht an der begangenen Handlung festgemacht werden kann, sondern an dem Zweck, zu dem diese Handlung betrieben wird. Beispiel: Nimmt ein ältlicher Stadtlauf-Teilnehmer ein Herz-Medikament, weil er herzkrank ist, dient das seiner Gesunderhaltung und/oder Lebensqualität, und es gibt keinen vernünftigen Grund, ihm den Sport, die Medikamenteneinnahme oder gar beides zu verbieten. Tut ein kerngesunder Jungspund bei einem wichtigen Wettbewerb dasselbe, erscheint die ganze Handlung &#8220;Einnahme von Medikament x&#8221; natürlich in einem ganz anderen Licht.</p>
<p>Daher ist für mich Doping auch ein Problem von Sportlern auf einem Niveau, auf dem es &#8220;um was geht&#8221;. Wenn jemand 45 Stunden pro Woche arbeitet, Familie, Hund und andere Hobbies hat und dann mal &#8216;ne Magnesiumtablette oder Vitamin C einschmeißt, weil er nunmal keinen Sternekoch vom (z.B.) Fußball-Verband gestellt kriegt, so ist das in meinen Augen nicht verwerflich &#8211; und auch kein erster Schritt dorthin.</p>
<p>Und ganz davon abgesehen halte ich Doper für arme Würstchen, die mangels anderer Optionen ihr Glück im Sport suchen müssen &#8211; und häufig weder den Verstand noch das Format haben, an der richtigen Stelle &#8220;Stopp&#8221; zu sagen.</p>
<p>Ach ja, ich nehme übrigens auch ein paar Brausetabletten pro Woche (aus dem Supermarkt oder der Drogerie), wobei es mir trotz aller vermeintlich positiven Effekte sichtlich schwer fällt, die vorgeschlagene Dosis regelmäßig zu erreichen. *schulterzuck*</p>
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