Intervalltraining – hart aber …

…wenn man mal damit angefangen hat und man ins Laufen reinkommt, einfach ein Top Trainingsinstrument.

Allein von der Motivation ist für mich Intervalltraining ungemein wichtig. Halte ich die fordernden Vorgaben ein, oder fällt es mir sogar leicht, etwas schneller zu laufen dann bin ich nach so einem Lauf endorphinisch (Wikipedia, Endorphine und Sport, Blick ins Hirn beweist „Runners High“) gepusht einfach Top drauf. Man merkt, dass man auch deutlich schneller laufen kann, als man das gemeinhin tut und man hält seine eigenen Ziele wieder für viiiiiiel realisitischer erfüllbar.

Ein weiterer Punkt der mir beim Intervalltraining, aber auch beim Tempotraining an sich immer wieder auffällt. Nach einer erfüllten Tempolaufeinheit fühle ich mich als Sportler und nicht mehr nur als Jogger. Ich denke gerade Tempoeinheiten machen den großen Unterschied aus, zwischen „Jogging“ und „Laufen“.

Hmmm hört sich jetzt irgendwie doof an, vielleicht passt folgender Vergleich besser: Wenn ich einen „normalen“ Lauf im Wohlfühltempo mache, schalte ich ab, kann entspannen und freue mich, mich draussen an der frischen Luft zu bewegen…habe ich einen Intervalllauf beendet, oder ein Fahrtspiel etc. fühle ich mich wie bei meiner privaten Olympiade – ich hab nicht nur meinen inneren Schweinehund besiegt überhaupt Laufen zu gehen, nein, ich habe sogar mein privates Olympia gewonnen und mir selber gezeigt, dass ich gut drauf bin und auch im Wettkampf (wenn vielleicht auch nur mir selbst gegenüber) bestehen kann. Ein tolles Gefühl.

Gestern bin ich 14 km gelaufen. hab dabei 12 Intervalle mit 600m in 3:48 -4:03 gelaufen und Trabpausen von 400 m gemacht. Da mir immer noch keine Laufbahn in unmittelbarer Nähe zur Verfügung steht, habe ich das Ganze wieder in der Pampa durchgezogen mit einem Garmin Forerunner 201 am Arm der mir meine Distanzvorgaben optisch und akkustisch vermittelt.

Veröffentlicht von

Martin

Ziele wandeln sich durch die Zeiten.

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